Jürgen Gruhle wurde am 14. Januar 1959 in Weimar geboren. Nach der Berufsausbildung mit Abitur studierte er von 1978 bis 1983 an der Technischen Universität Dresden Geodäsie und schloss das Studium mit dem akademischen Grad "Dipl.-Ing." ab.
Danach arbeitete er bei verschiedenen Firmen im vermessungstechnischen Außendienst. Als man in den neuen Ländern nach 1990 mit der Erschließung von Baugebieten begann, gab es das Problem der nicht mehr vorhandenen Grenzsteine, was die Vermessungen außerordentlich erschwerte, auch die Kosten für die Kunden erhöhte.
Diese Grenzsteine, die die Grundlage jeder Grundstücksvermessung bilden, waren im Zuge der Zwangskollektivierung und dem damit einhergehenden Zusammenlegen der kleinen einzelbäuerlichen Felder zu großen Schlägen nach 1960 entfernt worden.
Es hat den Autoren interessiert, ob es darüber schriftliche Anweisungen gab, und so hat er sich ins Archiv gesetzt. Und er hat solche Dokumente gefunden. Nebenbei entstanden vier Bücher "Ohne Gott und Sonnenschein" über die Geschichte der DDR der 1950er Jahre in einigen thüringer Landkreisen.
Informationen dazu und zu den weiteren Publikationen des Autors entnehmen Sie bitte der Homepage www.juergen-gruhle.de.
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Dass es sich bei der Bodenreform um keine „Reform“, sondern um nichts anderes als um einen Landraub handelte, der einer den Kommunisten verhassten sozialen Schicht die Existenzgrundlage entziehen sollte, geht aus dieser Arbeit hervor.